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seit 2003
dokumentiere ich in meinen fotoserien
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militärgelände wünsdorf ] und
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militär & mehr ]
das verlassene ehemalige militärgelände wünsdorf.
nach fast 100 jahren militärischer nutzung durch die truppen des
kaisers, hitlers wehrmacht und die sowjetische armee, wurde
wünsdorf vom ehemals wichtigsten militärgelände zum größten
konversionsgebiet deutschlands.
1906 / 1907 wird im zusammenhang mit einer geplanten vergrößerung
des heeres der beschluß gefaßt, in der gegend um zossen und
wünsdorf - südlich von berlin - einen truppenübungsplatz
anzulegen.
1910 entstehen in wünsdorf zahlreiche kasernenanlagen, darunter
auch die heute als haus der offiziere bekannte militärturnanstalt.
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in den jahren zwischen 1914 und 1919 entstehen für rund 15.000
soldaten der entente zwei kriegsgefangenenlager. sogar eine
moschee für die moslemischen soldaten wird errichtet.
die geplante aufstellung einer panzereinheit in wünsdorf wird 1918
durch die entwicklung des ersten weltkrieges hinfällig. nach dem
krieg werden freikorps in den militäranlagen untergebracht.
ab 1920 werden auf dem gelände soldaten für das heer ausgebildet.
1931 wird die motorisierte einheit der reichswehr nach wünsdorf
verlegt. die militäranlagen werden erweitert.
1933 wird in zossen / wünsdorf der erste panzerverband der
künftigen
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deutschen
wehrmacht aufgestellt. der ausbau des geländes zum militärischen
großstandort wird fortgesetzt.
die modernen sportanlagen des militärgeländes werden im jahr 1936
im vorfeld der olympischen spiele für trainingsmaßnahmen genutzt.
1937 beginnen die arbeiten für die bombensicheren bunkeranlagen (maybach
I und II) samt hochmoderner fernmeldezentrale (zeppelin).
die arbeiten werden 1939 fertiggestellt, die bunkeranlagen in
betrieb genommen. das gelände wird zu einer der wichtigsten
kommandozentralen des zweiten weltkrieges.
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